Bärlauch-Pesto und Co. ganz schnell Zuhause selber machen.

Servus Ihr Lieben,

zuerst einmal hoffe ich, dass es Euch gut geht und Ihr alle
gesund seid. Da den meisten von Euch wahrscheinlich eh schon die Decke auf den
Kopf fällt, der ein oder andere schon die Fliesen im Bad gezählt hat und
mancher drauf und dran ist, seine Katze zu rasieren, hab` ich vielleicht etwas,
dass a bisserl sinnvoller wäre.

Wenn Ihr das nächste Mal Euren Spaziergang macht, haltet a
bisserl Ausschau nach meinem Lieblings-Frühlingsboten, dem Bärlauch.

Der wächst jetzt eigentlich überall im Wald und ist kaum zu
übersehen.

Wenn Ihr dann genug gesammelt habt, geht’s ab nach Hause und
ich zeig Euch, wie Ihr daraus Bärlauch-Pesto, Bärlauchsalz und Bärlauchbutter
macht.

Zuerst einmal ist es wichtig, dass wir unseren Bärlauch gut
waschen und auf einem Küchentuch abtropfen.

Als Erstes widmen wir uns einem denkbar einfachen Rezept:
dem Bärlauchsalz


Und das braucht Ihr dafür:

1 Kg grobes Meersalz

300g Bärlauch

Und so wird´s gemacht:

Der Bärlauch wird in feine Streifen geschnitten und in
einer Küchenmaschine mit einem Teil des Meersalzes fein püriert. Nach und nach
das restliche Salz zugeben und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Wenn es das Wetter zulässt draußen in der Sonne für ca.4 Std trocknen und
nochmals kurz zerkleinern. Bei schlechtem Wetter geht natürlich auch der
Backofen bei 60°C Grad (stinkt halt nur mehr:-). Anschließend in Gläser
abfüllen und zum Würzen von Steaks oder anderen Schmankerln verwenden.

Als Nächstes machen wir uns ein Bärlauch-Pesto:

Und das braucht´s dafür:

200g Bärlauchblätter

200ml Olivenöl

120g Parmesan gerieben

1 TL Salz

1TL schwarzer Pfeffer gemahlen

80g Pinienkerne (oder Haselnusskerne, je nach Gusto)

Und so geht´s:

Den Bärlauch in Streifen schneiden, die Pinienkerne,
Parmesan, Salz und Pfeffer zugeben und in der Küchenmaschine mit dem Olivenöl
zur gewünschten Konsistenz verarbeiten. Das Bärlauch-Pesto anschließend in
Weckgläser einfüllen und für Pasta, als Dip oder bei Salaten verwenden.

Last but not least machen wir uns eine Bärlauchbutter:



Und das braucht ihr dafür:

250g Butter

140g Bärlauch

30ml Zitronensaft

Salz, Pfeffer aus der Mühle.

Und so wird´s gemacht:

Die Butter zuerst etwas temperieren und anschließend
schaumig schlagen. Den Bärlauch schneiden, pürieren und langsam in die Butter
einrühren. Dann mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

 Die Butter in
einen Spritzsack geben, auf ein Backpapier aufspritzen und Rollen oder Ihr
spritzt Euch schöne Butterrosetten. Die Butter schmeckt einfach guad zu
Fleischgerichten, zum Spargel und Kartoffeln. Mir schmeckst am besten auf einem
frisch gebackenen Bauernbrot.


So Ihr Lieben, jetzt wünsche ich Euch viel Freude bei Eurem
nächsten Spaziergang an der Natur, viel Spaß bei Kochen und

bleibt´s mir gesund!

Euer

Alexander Reiter

www.alexanderreiter.de

www.schlemmerblog-muenchen.de

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Scroll to Top