Einfach köstlich in die Fastenzeit!

Servus Ihr Lieben,

bei den meisten von uns ist ja zugegebenermaßen die
Fastenzeit nicht mehr so wichtig. Wenn man einen Münchner fragt, was er während
der Fastenzeit macht, antwortet der wahrscheinlich: Starkbier trinken.

Die Fastenzeit im christlichen Sinne geht leider vielerorts
immer mehr verloren.

Dabei gibt es wirklich mehr als genug Gründe, sich auch ab
und zu ein bisserl einzuschränken.

Ein bisserl weniger Fleisch, Alkohol, a bisserl weniger
Zucker oder warum nicht mal versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören.

All das tut uns gut und gibt unserem Körper mal wieder die Möglichkeit
ein bisserl dem täglichen Raubbau entgegenzuwirken.

Ich finde die Fastenzeit gut, nicht nur kulinarisch, denn sie
beginnt ja mit dem Fischessen am Aschermittwoch und dafür bin ich eh immer zu
haben. Auch in der Fastenzeit hat keiner gesagt, dass man sich Selbst-kasteien soll. Es gibt nämlich eine Menge Möglichkeiten, sich die Fastenzeit schmackhaft
zu gestalten.

Und für alle von Euch, die sich hie und da mal ein schönes
Fastenschmankerl machen wollen, gibt’s natürlich heute auch ein kleines,
einfaches Rezept:

Ein Fasten- Gröstl mit Gemüse und Spiegelei

Und des braucht Ihr dafür:

200g Neue Kartoffeln (gekocht mit Schale)

200g Violette Trüffelkartoffeln (gekocht mit Schale)

100g Fingermöhren (gekocht)

50g Egerlinge

50g Kräuterseitlinge

2 Zwiebeln, in Streifen geschnitten

4 Eier

Rosmarin, Thymian, Salz und Pfeffer aus der Mühle

Radieserl und Kirschtomaten

Und so geht’s:

Ihr Lieben, jetzt wird es denkbar einfach, denn hier kommt
der Geschmack von den guten Produkten, die Ihr beim Gemüsehändler Eures
Vertrauens aussuchen solltet.

Wenn das, wie bei mir, ein toller Gemüseprofi ist, könnt Ihr
hier auch vorher probieren und Euch hier auch beraten lassen. Ich gehe hier
immer zu Neylas feine Kost in Vaterstetten.

Bei uns die Nummer Eins, wenn es um Gemüse geht – bei Cagri
und Vlora Basel ist auch immer eine gute Stimmung und die hausgemachten
Schmankerl sind einfach der Hammer.

Da mach ich gern auch mal Werbung, denn das ist
Lebensmittelhandel mit Herz.

Aber ich schweife ab, zurück zum Rezept:

Die Kartoffeln werden gekocht, halbiert und in Öl
goldbraun angebraten. Dann die Schwammerln dazu und leicht mit braten lassen. Die
Zwiebelstreifen und die Fingermöhren zugeben, kurz schwenken und fertig.

Jetzt könnt Ihr entweder, wie beim klassischen Gröstl, ein Ei
unterrühren oder wie ich, Euch ein schönes Spiegelei machen und oben auf euer
Gemüse geben.

Das Gemüse gut mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen,
gehacktem Thymian und Rosmarin darüber geben und, wie in meinem Fall, mit confierten
Kirschtomaten und Radieserlscheiben vollenden.

Dazu gibt´s bei mir heute einen schönen Kräuter-Dip. Ihr
könnt Euch aber auch je nach Gusto ein rassiges Tomatenpesto oder eine leichte Sauce dazu schmecken lassen.

Eigentlich will ich Euch damit nur zeigen, dass das Fasten nicht
immer Kohlsuppe heißt und Ihr Euch ruhig auch trauen solltet, genussvoll zu
Fasten.

Euer Körper wird es Euch danken und Eure Frauen wahrscheinlich auch, ich spreche da aus Erfahrung:-)

Ich für meinen Teil danke Euch für´s Lesen und wünsche Euch
viel Spaß beim Nachkochen,

Mit kulinarischen Grüßen,

Euer

Alexander Reiter

www.alexanderreiter.de

www.schlemmerblog-muenchen.de

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Scroll to Top