Heut geht´s um die Wurst!

Heut geht´s um die
Wurst!

 

Ich glaube, nichts hat die kulinarische Geschichte Bayerns
so geprägt, wie unsere Wurstspezialitäten.

Wir haben so viele davon, dass ich heut nur ein paar nennen
kann, denn es gibt mehr als 1500 Wurstsorten.

Die meisten Würstl machen es uns leicht und man weiß gleich
aus welcher Gegend sie kommen.

Münchner Weißwurst, Regensburger, Nürnberger Rostbratwurst
usw.

Wo die „Nackerten“ herkommen weiß ich nicht, glaub aber
nicht, dass die erstmals am Isarstrand gemacht worden sind, wo die
gleichnamigen Münchner an sonnigen Tagen liegen. Es wird wohl ein Rätsel
bleiben
J

Die Wurst ist ein Teil unserer Kultur und Lebensart und eine
der beliebtesten Lebensmittel. Ob Koch-Brüh oder Dauerwurst, wir mögen sie
alle.

Wurst gibt es schon sehr lange und sie wurde schon von den
Phöniziern, Römern und Ägyptern hergestellt.

Noch dazu ist es eine hervorragende Art Fleisch haltbar zu
machen und auch Innereien und andere Fleischteile restlos zu verwerten.

Im Mittelalter stellten Fleischer Würste für Gastwirte her
und so entwickelten sich im Laufe der Zeit 
die Sorten, wie wir Sie heute kennen und es kommen noch immer mehr dazu.

Bei der Münchner Weißwurst gibt es mehrere Geschichten der
Entstehung. Die einen sagen, sie wäre im Gasthaus zum ewigen Licht am
Marienplatz zum ersten Mal gemacht worden (vom Moser Sepp). Die anderen
behaupten, es gäbe sie schon viel länger. Da ich nicht gern streite, halt ich
mich da raus und sag einfach „solange sie schmeckt, ist mir des wurscht“

Am Viktualienmarkt gibt es hier ein Standl neben dem anderen
und bei allen gibt’s a bisserl andere Schmankerl. Es ist schön hier einzukaufen,
denn hier sieht man am besten, dass bayrisches Metzgerhandwerk was echt Besonderes
ist.

Otto von Bismark hat mal gesagt:

Gesetze sind wie
Würste, man sollte besser nicht dabei sein, wenn sie gemacht werden“

Leider muss ich hier wiedersprechen, denn wenn man weiß, wie
hygienisch und einwandfrei heutzutage Würste gemacht werden, haben sich die
Metzger eindeutig weiterentwickelt.

Die einzigen Würstl, die bleiben, san unsere Politiker.

Aber ned traurig sein liebe Politiker, es gibt auch
Hirnwurst!!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Vatertag!

Schlemmen Sie sich glücklich,

Ihr

Alexander Reiter

2 Kommentare zu „Heut geht´s um die Wurst!“

  1. Gelten eigentlich "Landjäger" auch als Würste? Denn die esse ich persönlich am liebsten! Sie müssen aber schon etwas getrocknet sein (also schön hart sein)

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