So ein……….. Kaiserschmarrn!

So ein ………… Kaiserschmarrn!

Gestern war mal wieder so ein Tag – der war ned Fisch und ned
Fleisch, aber wurscht, dann mach ich halt an Kaiserschmarrn!

In meinem Freundeskreis gibt´s da hin und wieder a bisserl
Probleme beim Kaiserschmarrn. Also liebe Patricia, jetzt pass amoi auf, dann
klappt des auch bei Dir dahoam.

Was wir dazu brauchen ist leicht erklärt:

Ein bisserl Liebe, eine gute Pfanne und ein bisserl
Fingerspitzengefühl.

Zuerst benötigen wir folgende Zutaten:

200 ml Milch

160 g Mehl

Mark einer ½ Vanillestange

4 Eier von glücklichen Hühnern (hier trennen wir Eigelb und
Eiweiß)

15 g Rosinen, in ein bisserl Rum eingeweicht

75 g Butter

80 g Zucker

1 Prise Salz und etwas Zitronenabrieb.

Und wie daraus ein süßes Schmankerl wird, erzähl ich Euch jetzt:

Wir trennen die Eier und schlagen Eigelb und Zucker
zusammen schaumig, geben den Zitronenabrieb dazu und rühren anschließend das
Mehl unter die Eigelb Masse bis ein glatter Teig entsteht.

Nun geben wir die
Milch zu und heben zuletzt unser, mit einer Prise Salz, aufgeschlagenes Eiweiß
unter unsere Masse.

Jetzt werden viele sagen „Des Eiweiß brauchts ja gar ned, der
Reiter red wieder an Schmarrn!“

Aber ich sag Euch, dadurch wird der Schmarrn noch einmal so luftig!

Und wie Ihr sehen könnt ist das ganze kinderleicht, also
traut Euch ruhig!

Jetzt schreit unser Kaiserschmarrn Teig aber sofort nach
einer Pfanne: 
Die Butter in der Pfanne schmelzen lassen und den Teig
ungefähr 
2 cm hoch in die Pfanne eingießen.

Anbacken, Rosinen
dazu geben und rechtzeitig wenden, damit er ned zu dunkel wird. Dann im vorgeheizten
Ofen bei 185°Grad fertig backen.

Wenn er schön golden braun vor uns in der Pfanne liegt,
ist es auch schon fast geschafft.

Wir teilen jetzt unseren Schmarrn in zwei
oder vier Teile, zuckern ihn kräftig ab, geben noch a bisserl Butter dazu und
lassen ihn in der Pfanne noch etwas karamellisieren.

Dann reißen wir ihn mit zwei Gabeln in Stückerl und bestreuen ihn mit
reichlich Puderzucker.

Als Beilage ist natürlich Apfelkompott der Klassiker, aber auch Zwetschgen
oder Kischröster passen himmlisch dazu; ich mach einfach immer gleich ein paar
verschiedene, dann ist für jeden was dabei.

Und wer mag, kann auch ein paar geröstete Mandeln darüber geben oder in der Beeren-Saison einfach einmal am Schluss ein paar Erdbeeren oder Johannisbeeren einstreuen.

Eine süße Versuchung, der man aber guten Gewissens ab und an
nachgeben sollte!

Und Patricia, ich freu mich schon auf eine Einladung zu Deinem ersten Kaiserschmarrn:-)

Bleibt´s brav und genießerisch,

Mit kulinarischen Grüßen,

Euer

Alexander Reiter

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