Auf der Suche nach dem Superschwammerl!

Auf der Suche nach
dem Super Schwammerl!

 

Nachdem es gestern den ganzen Tag so geschüttet hat und sich
die Luft somit auf ein angenehmes Maß abgekühlt hat, hab ich mich entschieden,
heute in die Schwammerl zu gehen. Frei nach dem Motto „ a bisserl was geht
immer“ bin ich mit dem Auto los und hob amoi gschaut, ob ich schon a paar
Schwammerl finden kann.  Am besten nimmt
man seine Frau mit, den „Mann“ ist ja schließlich Jäger und Sammler und bringt
Essen auf den Tisch und braucht die Hände frei, falls ein Schwammerl einen aus
dem Wald anspringt oder so.

Schwammerl gibt’s sehr viele und die Hauptsaison beginnt
eigentlich Anfang September, aber auch im Sommer und Frühjahr kann man schon
einiges finden, wenn man sich auskennt. Wiesenchampignons und Co. warten da auch
schon auf die Schwammerlsucher.

Hier ist darauf zu achten, dass man nicht durcheinanderkommt.
Es  gibt so viele Sorten, dass man sie
schnell auch mal verwechseln kann. Des Weiteren gibt es auch viele geschützte
Arten,  die man nicht sammeln darf. Sommer
Röhrling, Kaiserling und viele mehr sind geschützt und dürfen nicht mitgenommen
werden.

Andere Arten sind zwar geschützt, dürfen aber in kleinen
Mengen gesammelt werden. Dazu gehören Steinpilz, Pfifferling und auch die
meisten Morchelartigen Schwammerl.

Wiesenchampignon und Bitterling, Seitlinge usw.,  wie man sieht, gar ned so einfach, die alle
auseinanderzuhalten.

Die Frage „is der jetzt giftig“ kommt einem auch immer
wieder in den Sinn. Das Beste ist man hat hier Schwammerlsucher in der Familie,
wenn man Anfänger ist oder Freunde, die sich auskennen. Ab mit der Oma ins Auto
und schon hat man im besten Fall den Spezialisten vor Ort.

Und eines ist beim Schwammerl suchen wichtig! Wenn man sich
nicht sicher ist –  Finger weg!  Am besten stehen lassen, ein Bild machen und
sich Rat vom Spezialisten holen. Die echten Profis kennen sich aus und können
weiterhelfen. Es gibt auch viele Vereine für Pilzfreunde und hier ist man gut
aufgehoben. Speziell als Hobby sind Pilze eine hochinteressante Sache. Und schmecken
tun die nochmal so gut, wenn man sie selber aus dem Wald geholt hat und auch
noch sicher weiß, was man da isst.

Was braucht man zum Schwammerl suchen? Ein Schnapperlmesser
(zu Deutsch: Taschenmesser ) und einen Korb. Dann früh raus und ab in den Wald,
da ist es am schönsten.

Als eine Grundregel gilt, dass die meisten Röhrenpilze essbar
sind, natürlich gibt es auch hier Ausnahmen.

Ansonsten los geht´s – Birken und Butterpilz, Maronenpilz
und Schmerling und viele andere warten auf Sie.

Weitere optionale Ausrüstungsgegenstände sind übrigens zum
Beispiel ein Weißbier und ein Glasl. Vielleicht a paar Wurstsemmeln oder a
bisserl Käs. Denn wo immer man ist und was immer man tut, für an Frühschoppen
am Wochenende ist immer Zeit.

In diesem Sinne, fui Spaß beim Suchen und bleiben Sie
genießerisch,

Ihr

Alexander Reiter

1 Kommentar zu „Auf der Suche nach dem Superschwammerl!“

  1. Leider bin ich ein vollkommener "Blindfisch" wenn es ums Schwammerl suchen im Wald geht!!Wenn ich schon direkt in den Schwammerln steh bekomm ich dann immer einen kurzen aber strengen Blick von meinem Vater, dann weiß ich 10 cm vor mir stehen bestimmt jede menge Pilze! Ich find sie am besten wenn sie schon in einem Körbchen am Marktstandl stehen 🙂

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