So heiß kann Kürbiskuchen sein!

Servus Zusammen,

jetzt, wo es draußen wieder kälter wird, die Blätter langsam
von den Bäumen fallen und es eh nur regnet, geht´s bei meiner Frau daheim
wieder los mit Kuchen backen.

Und ich sag Euch, ich kann da einfach nicht widerstehen,
denn wenn meine zuckersüße Frau süße Kreationen zaubert, wird es einfach nur traumhaft
bei uns dahoam.

Da riecht es dann nach frisch gebackenem Kuchen, es gibt
überall was zu probieren und meine Frau hat Puderzucker auf der Nasenspitze,
was sie einfach nur noch süßer macht.

Jetzt in den nächsten paar Tagen ziehen ja wieder die
Zombies durch die Stadt, ich meine jetzt aber nicht die Besoffenen, die Abends
aus dem Wirtshaus heimgehen, obwohl sie an diesem Tag wenigstens mal einblenden,
ich rede von Halloween, das bei uns auch immer beliebter wird.

In Bayern ist das allerdings echt gefährlich sich als
lebender Toter zu verkleiden und durch die Straßen zu laufen, denn nicht jeder
Bayer kennt Halloween, aber die Meisten schauen „The Walking Dead“.

Das wird dann wohl mehr so eine Art Treibjagd, wenn man auf
die Falschen trifft.

Aber ich schweife ab, heute backt meine Nicole einen
Kürbiskuchen, den Ihr ganz leicht dahoam nachmachen könnt.

Und das braucht Ihr dazu:

Für den Rührkuchen:

4-5 Eier

250g Zucker

250g Butter

250g Mehl

Soweit ist das eine recht übersichtliche Zutatenliste, denn
es gibt nix Einfacheres, als einen Rührkuchen.

Ihr könnt jetzt in den Teig noch Limettenabrieb hineingeben,
gekochte Kürbisstückerl oder ihn einfach frei nach Euren Wünschen pimpen.

Und so wird er gemacht:

Mit der einen Hälfte des Zuckers die Butter, mit der anderen
Hälfte die Eier schaumig schlagen. Dann rühren wir die beiden Massen zusammen, heben
das Mehl unter und fertig sind wir.

Jetzt fetten wir zwei Gugelhupfformen mit Trennfett oder Butter
ein und füllen die Formen zu 2/3 mit unserem Teig.

Jetzt geht es auch schon ans Backen, in unserem Fall bei
170°C für 45 Minuten im vorgeheizten Ofen.

Anschließend nehmen wir unsere Kuchen aus dem Ofen und
kümmern uns um unsere Creme.

Für die Buttercreme brauchen wir:

Das dass keine kalorienarme Geschichte wird, war ja wohl klar,
aber wir wollen unserem Kürbis ja auch ein entsprechendes Aussehen geben.

250g weiche Butter

250g Puderzucker

20g   Vanillezucker

60ml Sahne

Und etwas Lebensmittelfarbe Orange, damit unsere Masse die Farbe eines Kürbis annimmt.

Und so wird´s gemacht:

Butter, Vanillezucker und Puderzucker cremig aufschlagen.
Nun tröpfchenweise die Farbe unterarbeiten, bis der gewünschte Farbton erreicht
ist. Die Sahne separat aufschlagen, unter die fertige Masse heben und bis zur Weiterverarbeitung kaltstellen.

Soweit so gut, nachdem wir nun unsere Kuchen aus der Form
genommen haben, legen wir diese an den Unterseiten zusammen und schon ergibt
sich eine relativ runde Form. Je nach Bedarf noch ein bisserl zuschneiden und
in Form bringen.

Jetzt kann man in das mittlere freie Loch noch alles Mögliche
hineingeben, in unserem Fall Fledermäusen und anschließend
bestreichen wir unseren kommenden Kürbis mit der Buttercreme.

Jetzt braucht es a bisserl künstlerisches Geschick und ein wenig
grünen Marzipan für den Stiel – 
Und fertig ist der Kürbiskuchen.

Und jetzt geht´s eigentlich nur noch direkt auf dem
Kaffeetisch zum Genießen mit Freunden oder Familie, denn so schmeckt er am
besten.

Ich danke meinem Engel Nicole, dass sie ihr Rezept mit mir und
Euch geteilt hat und wünsche Euch viel Spaß beim Backen. Mehr von Nicoles
Kreationen gibt’s auch auf Instagram unter diesem Profillink: Einfach hier anklicken @instagram Nicole Savels

Ich mach mich jetzt fertig für die alljährliche Purge 😊
oder wie hieß das Fest nochmal?

Bleibt´s brav und feiert´s schee

Euer

Alexander Reiter

www.alexanderreiter.de

www.schlemmerblog-muenchen.de

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