Wartet am Ende des Weges eine nachhaltige Welt?

Hallo Ihr Lieben,

ich denke schon seit langer Zeit darüber nach, ob wir Menschen die Schöpfer der Zukunft oder ihre Zerstörer sind.

Die Welt wird jedes Jahr ein wenig ärmer. Leise, fast unmerklich, verschwinden Pflanzen und Tiere und mit ihnen auch immer etwas Hoffnung aus dieser Welt.

Oberflächlichkeit ist der Virus unserer Zeit, genährt vom multimedialen Wahnsinn, der uns abgestumpft und unzugänglich hat werden lassen für die Essenz der Dinge.

Informationen torpedieren Tag für Tag unsere Gedanken und wir haben doch längst schon aufgehört zu filtern, zu hinterfragen oder Mitgefühl zu empfinden, für das Leid, das doch schon wieder ach so weit, schon drei Klicks entfernt liegt.

Was war das nochmal? Verdrängung ist die neue Aufarbeitung. Abgelenkt durchqueren wir ganze Welten an Informationen, ohne eine Einzige auch nur wirklich bis in den Kern zu erfassen.

Alle wollen wir besser sein, bewusster leben und doch laufen wir wie die Lemminge dem Konsumgott hinterher, dem nächsten heißesten Teil, dem schönsten neuen Ding.

Solange wir nicht ein Gefühl dafür bekommen, dass wir alle nur Gäste sind auf der Welt und diese genauso verlassen, wie wir in sie gekommen sind und unser gehortetes Gold uns alle nur noch mehr zu Sklaven unseres Konsums macht, haben wir eigentlich nichts gelernt und werden unsere Natur zerstören, mit all seinen Wundern und Freuden.

Wenn wir aber nur ein wenig mit offenen Augen durch die Welt gehen und in unserem Umfeld nach Lösungen suchen, können wir täglich die Welt ein klein wenig besser machen und wirklich etwas hinterlassen

Der Apfel kann auch ohne eine schützende Kunststofffolie gekauft werden, denn er hat seine eigene Haut; der Lieferant im Restaurant kann auch der Regionale sein und dadurch der Lieferweg ein kurzer.

Zu teuer schreit der Eine, zu wenig exklusiv der Andere. Tausend Ausreden kommen uns sofort in den Kopf, denn es macht doch alles keinen Unterschied, die anderen machen das schon, die Welt kommt schon wieder in Ordnung.

Doch wer sind die Anderen, wenn nicht wir? Wer hilft der Natur, wenn nicht wir alle zusammen?

Nachhaltigkeit ist kein Schreckgespenst, es kann ein Aufbruch sein in eine neue Welt mit neuen Märkten und neuen Chancen.

Doch eben nur im Einklang mit unserer Umwelt. Ökologische Marktwirtschaft – ein interessanter Begriff, der neue Kooperationen möglich macht, neue Wege und neue Gedanken.

Lasst uns all unser Wissen dafür einsetzten in unserer Welt einen neuen Funken zu entzünden, der die Erde nährt und erneuert, ohne sie zu verschlingen-. Lasst uns gemeinsam im Kleinen zuhause damit beginnen, jeden Tag einen kleinen Schritt, denn nur dann wird unsere Natur eine Chance haben.

Was spricht dagegen, sich abzuheben, ökologische Speisen anzubieten und Kooperationen zu bilden, die genauso nachhaltig sind. wie die zubereiteten Speisen?

Was spricht dagegen, zusammen Konzepte zu entwickeln, die nicht nur uns schmecken, sondern auch unserer Natur?

Was spricht dagegen ein bisschen zu träumen, von einer Welt, die wir den nächsten Generationen übergeben können mit all seiner Vielfalt?

Wir alle sollten nie vergessen, dass auch wir Teil der Natur sind, ebenso abhängig von der Vielfalt unserer Erde, sonst verkündet vielleicht bald der nächste Internetklick das Ende von uns.

Ich glaube, es ist noch nicht zu spät. Vielleicht wartet am Ende des Weges eine nachhaltige Welt.

Seid großartig und jeden Tag ein kleines bisserl besser, als am Tag zuvor.

Euer

Alexander Reiter

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