Wenn Obelix zur Fastenmotivation wird!

Wenn Obelix zur Fastenmotivation wird!

Also irgendwie sollte ich die netten Anmerkungen meiner Frau
in den letzten Wochen doch mal ernst nehmen und so habe ich mich entschlossen
in diesem Jahr die Fastenzeit zum Anlass zu nehmen und selbst zu schauen, ob
mir das was bringt. Natürlich habe ich auch dem Schlemmeronkel mein Leid geklagt,
dass meine Frau mich für dick hält. Und ich muss sagen, lieber Herbert, deine Antwort,
dass Obelix und Kohl nichts wären ohne ihren Bauch, hat mich irgendwie auch
nicht wieder aufgebaut.

Also, der Speck muss weg!

Die traditionellen christlichen Fastenregeln sind schnell
erklärt: Klassisch ist eigentlich nur der Verzicht von Fleisch vorgeschrieben,
aber heutzutage ist es auch üblich, auf weitere Genussmittel,  wie Süßigkeiten und Alkohol zu verzichten.

Sonntag ist fastenfrei  und man sollte sich im Klaren sein, dass die
Fastenzeit nicht primär der Gewichtsabnahme dient,  sondern helfen soll, einfach mal bewusster und
etwas enthaltsamer zu leben, um Körper und Geist zu reinigen. Dabei ist es
jedem selbst überlassen, ob er die religiösen Komponenten der Fastenzeit mit in
sein Leben integrieren will oder nicht.

Also gut, dann schau mer Mal. Ich habe mich entschieden erst
mal alles wegzuräumen, was ich nicht essen soll; Süßigkeiten, Kaffee,
Alkohol  und auch alle Limonaden und
gesüßte Getränke. Ab in den Keller. Adios meine Freunde, ich werde euch aus
eurem Verließ retten, wenn alles vorbei ist – versprochen.

Dann mal nachdenken, wie ich mir meine persönliche
Fastenzeit so gestalte. Ich denke, ich werde mit einem Müsli und viel Obst in
den Tag starten; manche Menschen lassen auch die Milch weg, aber die brauch ich
einfach. Aber Käse, Sahne, Joghurt und Quark werde ich mal aus meinen Speiseplan
streichen, auch wenn´s schwerfällt.

In der Hauptsache werde ich ungesüßte Kräutertees trinken
und viel Wasser.

Das Grundgerüst meiner Ernährung bildet Gemüse und zwei Mal
die Woche Fisch; Obst als Dessert oder einfach mal zwischendurch.

Mit Gemüse kann man sich super abwechslungsreich ernähren, also
wird das wohl kein Problem.

Brot werde ich a bisserl reduzieren, eine Scheibe am Tag
reicht da auch; Vollkornbrot, schmeckt eh am besten. Tja und Pasta lass ich mal
weg. A bisserl weniger Kohlenhydrate kann ned schaden.

Mal schauen ob ich mich dadurch besser fühle und etwas Gewicht
verlieren kann. Auf geht´s – ich bin bereit.

Meine Frau glaubt irgendwie nicht so richtig dran; sie sitzt
mir grad schmunzelnd gegenüber und löffelt genüsslich ihren Sahnequark.

Na ja, ich werde es versuchen und wenn´s nur dazu führt, dass
der Herbert mich nicht mehr mit Obelix vergleicht, dann hat´s ja schon was
gebracht.

Ich halte Sie auf dem Laufenden,

Fasten Sie sich gesund,

Ihr

Alexander Reiter

2 Kommentare zu „Wenn Obelix zur Fastenmotivation wird!“

  1. Ich "faste" jedes Jahr wieder. D.h. ich lass einfach Fleisch und Süßigkeiten weg! Ist gar nicht so schlimm. Sie schaffen das schon Herr Reiter.

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